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10
Jun
2. Töpfer- und Künstlermarkt am Peißnitzhaus PDF Drucken

Über 30 Künstler- und Kunsthandwerker stellten sich am 7. und 8. Juni vor

Bei schönstem Sonnenschein fand am 7. und 8. Juni 08 zum zweiten Mal der von der “Gilde der schönen Künste e.V.” veranstaltete Künstler- und Töpfermarkt statt.
Viele Töpfer und Kunsthandwerker aus nah(Region) und fern boten an vielen Ständen zum bummeln, stöbern oder kaufen ein. Sie zeigten Proben ihres Könnens und verkauften gleich vor Ort ihre Produkte. Dazu zählten edler handgefertigter Schmuck, Teller, Tassen, Töpfe oder auch erstmalig Kunstwerke aus dem Bereich des Schmiedehandwerks. aiko_der_schmied.jpg

Staunende Kinderaugen gab es beim Schmied Aiko. Das Eisen wurde mit einem Blasebalg im Kohlefeuer auf einem Leiterwagen zum Glühen gebracht. Gespannt verfolgten Kinder und Erwachsene dann, wie sich nur mit Hilfe eines Hammers das glühende Eisen verbog und sich daraus kleine Kunstwerke formen ließen.

reiner_weiss.jpgWie bereits im vorigen Jahr, ein kleines (verstecktes) Highlight war an beiden Tagen der Kölner Piano-Mann Reiner Weiss, der auf seinem weißen  Flügel mit seinem Humor und Können ein breit gefächertes Programm präsentiert. So gelang es Weiss, auch Kinder an klassische Musik heranzuführen und zu begeistern. Aber auch Erwachsene lauschten gespannt, als er seine Geschichte von Tschaikowskis Schwanenkönig präsentierte. Da tauchten Waldameisen auf und große bedrohlich wirkende Touristen, die ihre Coladosen in den See werfen. Doch die Erdgöttin Gaia rettet die Fabelwesen vor dem Untergang.


Einer der optisch sofort auffallenden Stände war der von Tadek Golinczak aus Polen. Mit der Kettensäge gestaltete er aus Holz kleine und große Figuren. Bei gelegentlichen Vorführungen konnten sich die Besucher davon überzeugen.

In der Steinmetzwerkstatt von Christina Pilz konnten Kinder und auch Erwachsene sich versuchen.

Eigeninitiative der Kinder war beim Korbflechter gefragt. Kleine Behälter oder Wurfscheiben entstanden unter seiner Anleitung. Zeit und Geduld war allerdings Voraussetzung für das Gelingen. Ein Ausprobieren der Wurfscheiben gehörte natürlich dazu.

So manche Eltern dürften ihre Kinder nicht wieder erkannt haben. Die wilde Pinselfee von der Manufaktur Halle hatte nämlich kleine Kinder in wilde Raubtiere verwandelt. Die Waldorfschule Halle verkauft an ihrem Stand Bio-Produkte.

Auch fürs leibliche Wohl war an diesem Wochenende natürlich gesorgt, unter anderem mit im Holzofen gebackenem Elsässischem Flammkuchen. Aber auch Bratwurst oder Steak vom Holzkohlegrill waren gefragt. Neben Bier und anderen kühlen Getränken gab es auch Eis, Kaffee und Kuchen im Gartenlokal des Peißnitzhaus-Vereins.

Zahlreiche Hallenser und ihre Gäste konnten an den beiden Tagen an über 30 Ständen bummeln, schauen, staunen und kaufen.

Weitere Bilder hier

PS: Gleichzeitig fand am Samstag die "Songwriteroffensive - Lieder und ihre Macher" statt. In einer Pause tauschte unser Grillmeister den Grill mit dem Mikrophon und griff statt der Zange die Gitarre.